Gedreht von Ex-Kameramann Mikael Salomon ("The Abyss") präsentiert sich "Hard Rain" als nicht überragender, aber netter Actionreißer, der weitaus mehr Innovation als viele andere einschlägige Hollywoodstreifen bieten kann. Der Film lebt von der durch gute Kulissen und passende Musik erzeugten Atmosphäre ( + 1 1/2 Stunden Dauerregen, hätte man auch in Wuppertal drehen können) und den effektvollen, teilweisen zeitlupen-choreographierten Actionszenen, von der Jetski-Rally in dem überfluteten Schulgebäude bis zur Friedhofsschießerei wirklich nett gemacht. Die Darstellerriege setzt sich aus mehr oder minder bekannten Gesichtern zusammen, die ihre Sache allesamt aber durchaus akzeptabel machen und die (zugegebenermaßen natürlich teilweise doch etwas klischeehaft agierenden) Protagonisten glaubhaft verkörpern. Dennoch: Selten ist die Kombination (Gratwanderung?) zwischen Actionthriller und Katastrophenfilm so gelungen umgesetzt worden. Kann man also durchaus gesehen haben, "Hard Rain" ist immer gut für ein spannendes, kurzweiliges Actionerlebnis!