Review

Hard Rain geht eigentlich mit guten Grundvorraussetzungen ins Rennen um die Gunst der Filmfreunde. Ein hohes Staraufgebot (u.a. Morgan Freeman und Christian Slater...) und das interessante Szenario einer überfluteten Stadt, mögen doch so manchen in die Kinos gelockt haben.

Doch schnell folgt der anfänglichen Vorfreude bittere Enttäuschung. Zu bekannt kommt uns die Story um einen Bankraub mit einer sich ewig streitenden Räuberbande vor, zu übertrieben und verbraucht sind die Charakterzeichnungen. Da täuscht auch die zugegebenermaße schöne Kulisse mit dem unaufhörlich strömenden Regen und den Wassermassen nicht darüber hinweg, dass es dem Film einfach ganz gewaltig an neuen Ideen mangelt.

Die Darsteller kämpfen sich zwar tapfer durch das hohle Skript, aber besonders Morgan Freeman erscheint gelangweilt von seiner 08/15-Rolle und wirkt fade wie selten zuvor. Überhaupt kommt man während des Films schnell zu der Annahme, dass es sich hier um nichts weiter als ein liebloses Nebenprojekt handelt das eigentlich alle Beteiligten nur so schnell wie möglich abgedreht haben wollten.

Schade eigentlich, denn mit einer etwas intelligenteren Story und besseren Charakteren hätte man aus diesem Szenario und einer solchen Schauspielerriege sicher einen guten Film machen können. So kann auch die eine oder andere überraschende Wendung am Schluss uns nicht davon abhalten, ungeduldig im Sessel hin und her zu rutschen, oder nebenbei noch schnell den Abwasch zu erledigen. Leider wieder mal nicht mehr als Durchschnittkost für Zwischendurch.

Details
Ähnliche Filme