kurz angerissen
Body Horror mit Melt-Effekten als Paartherapie. Merkwürdige Entwicklung, wenn man von „The Thing“ kommt. Auch „Together“ kommt von „The Thing“, wie die Eröffnungssequenz einem aufs Brot schmiert, aber der Rest bedient sich aus der Indie-Autorenschmiede für kleine, kompakte Dramen. Dave Franco und Alison Brie zweckentfremden ihren Schauspielberuf für psychoanalytische Selbstbeobachtung, und Michael Shanks schreibt ihnen dazu etwas auf den Leib, das einem Mikropräparat unter einem Mikroskop ähnelt. Verschmelzen statt zerreißen, bis zur vollkommenen Symbiose; die gilt aber nur für die Figuren, nicht für die involvierten Genres, denn es profitiert nur das Beziehungsdrama, nicht der Body Horror. Das nennt man dann wohl Kommensalismus.