Review

Ethan Coen und seine Ehefrau Tricia Cooke setzen ihre Reihe an absurden Krimifarcen mit lesbischen Hauptfiguren unbeirrt fort. DRIVE-AWAY DOLLS war trotz toller Besetzung allerdings nur okay und hier sieht es nicht anders aus: 

Natürlich kann man Margaret Qualley gut anderthalb Stunden dabei zusehen, wie sie als abgebrühte Privatdetektivin Honey O’Donahue durch den Film stöckelt, um einen Mordfall zu lösen, der eigentlich ein Autounfall ist, für eine Klientin, die sie nie persönlich getroffen hat. 

Es schadet auch nicht, dass sie sich die Polizistin MG Falcone (Aubrey Plaza) anlacht, um mit ihr recht expliziten Sex zu haben. 

Man kann sich außerdem durchaus an einer toll gemachten Vorspannsequenz, schön fotografierten Bildern und ein paar schnippischen Dialogen erfreuen. 

Andererseits gibt es dann auch wieder platte Karikaturen wie den schleimigen Reverend Drew mit seiner Makkaroni-Predigt (Chris Evans im „David Tennant School of Demonic Acting“ Modus), unnötige Brutalitäten, unmotivierte Nacktheit und eine chaotische Story, die zudem ins Nichts verläuft. 

Im dritten Teil der „lesbian B-Movie Trilogy“ darf „Honey“ gerne wieder mitspielen, aber dann bitte mit einem ausgereifteren Drehbuch.

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