„Ich mache Schluss!“ – „Aber ich liebe dich!“ – „Ich dich doch auch, aber da muss noch irgendetwas mehr sein da draußen, ich will frei sein.“
Ein Lebensgefühl, das gerade bestimmende und vermutlich der Untergang der westlichen Welt. Zumindest einer der Gründe.
Außer Dakota Johnson erstmal keine publikumswirksamen Magnete, aber schnell eine interessante Erkenntnis. Dieser Film macht in jeder Szene genau, was man nicht erwartet. Das macht Spaß, aber nur so lange, bis sich ein Gefühl der Selbstgefälligkeit oder gar Selbstherrlichkeit einstellt. Statt einer erwarteten oder gar gewünschten Kritik an genanntem Zeitgeist, zelebriert er jenen, in dem er seinen Unterhaltungswert und Humor daraus zieht. Ja ich weiß, Satire. Gut, das kann also auch eine analytische Auseinandersetzung mit einem Thema sein, dennoch erkenne ich keinen roten Faden. Vielleicht suche ich also etwas, wo nichts ist, gar nicht sein will und damit nur ein Spaß zum Preis einer weiteren Manifestierung des Problems. Wie auch immer, da ist sind auf jeden Fall viele einprägsame Szenen und einschlagende Gags, welche einen Blick nach Splitsville lohnen.