Das Jurassic Park Logo, Scarlett Johansson, das John Williams Thema, läuft. Das kann also nur gut werden, egal was man vorher so gehört hat! …Und das war beileibe nicht viel Gutes. Wenn dann der erste Dinosaurier erscheint, ist wirklich alles wie es sein sollte. Nicht. Es hieß stark zu sein und mit jeder Minute mehr zu bleiben. Kaum zu glauben, dass es solchen inhaltlichen Blödsinn in der Budget-Stufe geben kann. Damit meine ich die einfältige Story, die klischeebeladenen Charaktere, deren unsinnige Handlungen, die dummen Dialoge und das eine oder andere völlig abstruse Geschehnis. Korrigiere, nahezu jede Szene ist Schwachsinn, und das in allen Belangen. Vermutlich hatte man im Kopf, dass das Konzept eh hanebüchen ist, also kann man auch All-in gehen. Leider so gar nicht in Sachen Dinosaurier, der digitale Look hat mich dann doch etwas unterwältigt. Die über die Teile immer ausgeprägtere Einschränkung in der eigentlichen Ausrichtung des Franchise wird bei „Rebirth“ so deutlich wie nie. Wir sind mitten in einem Monsterfilm, einer der sich mehr nach King Kong oder Godzilla anfühlt als nach prähistorischen Reptilien. Damit betreten wir natürlich bestimmte Gefilde, die des Trash-Film. Das ist im Zusammenhang mit den Blockbuster-Erwartungen und der Nostalgie, mit der man da hinein geht, schwer zu verkraften. Der Regisseur Gareth Edwards dürfte damit, auch wenn das alles sehr fremdgesteuert wirkt, erstmal verbrannt sein. Trotzdem noch 5 / 2.5 Punkte, Jurassic Nostalgie.