Review

iHaveCNit: Nobody 2 (2025) – Timo Tjahjanto – Universal

Deutscher Kinostart: 21.08.2025

gesehen am 26.08.2025

Kinopolis MTZ – Kino 11 – Reihe 16, Platz 22 – 20:25 Uhr

Hutch Mansell hat nach der Sache mit Yulian alle Hände voll zu tun, die damit verbundenen Schulden aufzuarbeiten. Das sorgt dafür, dass er sich von seiner Familie entfremdet und die Ehe in einer Krise steckt. Nicht zu vergessen, dass auch er etwas ausgebrannt und urlaubsreif ist. So organisiert er kurzerhand für sich freie Zeit und einen gemeinsamen Sommerurlaub in einem Ferienpark, den er in seiner Kindheit mit Vater und Bruder bereits besucht hat. Noch ahnt er nicht, was für Machenschaften in der Stadt des Ferienparks laufen und dass er den Urlaub nicht ganz so genießen wird, wie er sich das vorgestellt hat.

Einer der kleinen Action-Hits, die im Fahrwasser von „John Wick“ entstanden ist und mich auch im Kino sehr unterhalten hat, war Ilja Naischullers „Nobody“ mit dem aus Breaking Bad und Better Call Saul bekannten Bob Odenkirk in der titelgebenden Hauptrolle eines Niemands, der zufälligerweise ein Profi mit Kampferfahrung ist und damit genau die überrascht, die ihn unterschätzen. Auch wenn „Nobody“ für sich selbst steht und keine Fortsetzung nötig gehabt hat, haben wir nun eine bekommen und diese wird dieses Mal vom indonesischen, actionerfahrenen Regisseur Timo Tjahjanto inszeniert, der bereits Filme wie zum Beispiel „Headshot“ und „The Night Comes For Us“ inszeniert hat – und Tjahjanto läuft bei „Nobody 2“ gefühlt auf entspannter Sparflamme. Handlungstechnisch läuft „Nobody 2“ nach dem gleichen Konstrukt wie sein Vorgänger ab. Dennoch ist die Verlagerung der Handlung in ein buntes Sommerdomizil durchaus erfrischend und bietet die ein oder andere sehr witzige, unterhaltsame, kreative und brutale Actionsequenz an. Und selbst wenn man den Part einer einstigen Schauspiellegende, die hier als Antagonistin einen Auftritt hat ähnlich beurteilen könnte wie die Auftritte vieler Schauspiellegenden, die für eine Lohntüte auch mal in Filmen auftreten, die direkt den Weg ins Heimkino oder Streaming finden, so hat mir der Auftritt durchaus überraschend Spaß gemacht. Genau wie der gesamte Film, der mit seinen knapp 90 Minuten auch ein kompaktes, schnelles Vergnügen ist.

„Nobody 2“ - My First Look – 7/10 Punkte




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