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kurz angerissen Carell, Schwartzman und Smith sind gerade die richtigen Visagen, um das Ausrufezeichen hinter diese Business-Satire zu setzen. Vom Setting irgendwo in den Gipfeln von Utah, weit über den Köpfen des gemeinen Pöbels, bis hin zum eiskalten Geschwafel der Individuen, die da oben ein freundschaftliches Konzept imitieren, darf praktisch alles an diesem Film mit Argwohn beäugt werden. In den besten Momenten gelingt es Jesse Armstrong, die Kluft zwischen der erlebten digitalen KI-Scheinrealität der Protagonisten und dem wahren Leben pointiert hervorzuheben. Insgesamt bleibt „Mountainhead“ in der Konsequenz seines Ausdrucks aber ähnlich halbseiden wie die windigen Gestalten, die er in den Mittelpunkt stellt.