Review

Synthwavekillerbarbie meets Match

M3gan ist zurück - und wird in bester Killerrobotertradition vom Bösewicht zur "Heldin" befördert, um eine noch wesentlich fortschrittlichere und tödlichere K.I. aufzuhalten...

Zu lang, zu wenig Horror, zu cringe

Der erste Teil war zwar kein guter Horrorfilm - aber immerhin war er noch ein Horrorfilm. Relativ. Teil 2 legt diese "Fesseln" ab und wird zu einem artifiziellen Action-Sci-Fi-Comedy-Synthwave-Superhelden-Quatsch, der mich leider über satte zwei (!) Stunden nicht genug zu unterhalten weiß. Ein paar Effekte, Lichter, Trashmomente und Kämpfe sehen ganz okay aus. Ein paar freche Sprüche von Megan sorgen sicher für ein Grinsen - oder ein Kopfschütteln. Doch insgesamt wirkt das wie der Prototyp eines schnellen Sequels, das ziemlich gehetzt herausgeschossen wurde vom Studio. Lauter, schneller, rebellischer. Nur leider nur noch sehr wenig von dem, warum ich gekommen war... Vor allem weil nur Megan unterhält. Der Rest der menschlichen Charaktere ist schon frech flach, autopilotig, austauschbar. Selbst auf diesem Gebiet. Wenig zu lachen, wenig zu fürchten, wenig cool zu finden, kein Identifizierungspotenzial... was bleibt dann da noch? Eine halbgare Achterbahnfahrt für die Generation Tiktok. Und das war noch nie gut.

Krallita Verzettel Angel

Fazit: trashigeres, neonfarbigeres, rotzfrecheres und actionreicheres Sequel - leider für mich (trotz einiger Stylepunkte) sehr oft neben der Spur!

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