iHaveCNit: Greenland 2 (2026) – Ric Roman Waugh
Deutscher Kinostart: 08.01.2026
gesehen am 13.01.2026
Kinopolis Darmstadt – Kino 4 – Reihe C, Platz 12 – 18:15 Uhr
5 Jahre nachdem die Fragmente des Meteoriten Clarke auf der Erde eingeschlagen sind, sind die Folgen für die Menschheit enorm, weil Teile des Planeten komplett verwüstet, überschwemmt und von Strahlungen verseucht sind und Unwetterkatastrophen und weitere lebensgefährliche Wetterphänomene das Leben beherrschen. Das geht auch nicht spurlos an dem Bunker in Grönland vorbei, in dem John Garrity, seine Frau und sein Sohn Zuflucht bekommen haben. Doch inmitten schwindender Ressourcen scheint nur ein scheinbar sicheres Einschlaggebiet eines Kraters in Südfrankreich eine neue unsichere Zuflucht zu sein, zu der sie schneller aufbrechen müssen als ihnen lieb ist.
„Greenland“ von Ric Roman Waugh mit Gerard Butler und Morena Baccarin in den Hauptrollen war ein überraschend bodenständiger, intimer und geradliniger Katastrophen-Action-Thriller, der mir sehr gut gefallen hat. Nun steht ein paar Jahre später die Fortsetzung auf dem Plan, der durchaus eine interessante Ergänzung ist, weil er das Setting der Welt in einer Apokalypse versucht zu zeichnen. Natürlich bleibt der Film ein in gewisser Art und Weise auf eine Familie fokussierter, intimer Katastrophen-Action-Thriller, der bodenständig und geradlinig auf sein Ziel zusteuert. Jedoch wirkt er fragmentierter als sein Vorgänger, weil er von Setting und Actionpiece zu Setting und Actionpiece springt und sich Momente des Ankommens, des Innehaltens dann in Spannungsmomente entwickeln und münden und so wiederholt es sich einige Male, wo sich der Film seine Regeln und seine Logik immer so zurecht legt, wie er es braucht.
„Greenland 2“ - My First Look – 6/10 Punkte