Das Märchen Dornröschen ist sicher den meisten hinlänglich bekannt.
Hier wurde der Stoff der Grimm-Brothers von der DEFA verfilmt,
auf eine einfache,aber sympathische Art.
Gut,kleine inhaltliche Abweichungen vom Original sind zu entschuldigen,
aber als Kind hatte ich bei Dornröschen das Bild einer großen schlanken Frau mit langen schwarzen Haaren im Kopf(ähnlich Schneewitchen)-Maße:85:55:80
Leider wurde hier auf ein affig umherlaufendes Dummchen mit Pummelansatz zurückgegriffen,das für diese Rolle komplett fehlbesetzt ist.
Zweiter Störenfried ist die musikalische Untermalung.
Man merkt deutlich die Einflüsse der frühen 70er,LSD-launige Flötenspielerei
haben besser zu „Shaft“ gepasst,aber der taucht hier ja leider nicht auf.
Ansonsten sind spärliche Kulissen und billige Effekte angewandt worden,um Märchenzauber zu entfachen,was aber absolut zu entschuldigen ist,denn auf seine naive Art unterhält
diese Verfilmung total und lässt so manches Schmunzeln aufkommen.
Man könnte schon fast von Märchen-Trash sprechen.
Amüsanter Höhepunkt:
Der Retter befindet sich in einer Kneipe und sieht eine Münze mit dem Abbild der Prinzessin,daraufhin will er sie unbedingt haben.
Soweit in Ordnung.
Nur ist die Prägung dem Profil von Angela Merkel äußerst ähnlich…
Na gut,was soll´s,wenn ich nach 100 Jahren Schlaf eine Truse küsse,hat die immer totalen Mundgeruch,egal wie sie aussieht.
Ach ja-wir haben noch etwas gelernt:Der bürgerliche Name Dornröschens ist Rosalinde.
Für einen Sonntag-Nachmittag bei Kaffe-und-Kuchen optimal,
6 von 10 Punkten