Review

Wo ist die gute, alte Zeit nur hin…25.01.2026

Der Rahmen

Läuft alles nicht so gut für Russell und seinen Beifahrer Travis, die wie jeden Tag einen Geldtransporter fahren. Heute nur wird dieser von einem Dreierteam überfallen, ärgerlich für Travis, daß die Anführerin das bei einem tags zuvor zufällig initiierten Date mit ihm geplant hat…schon an dieser Stelle wundert man sich über das Drehbuch. Egal, der überfall scheitert, doch die Lady nimmt die beiden Fahrer als Geiseln, weil sie mit dem Geldtransporter in ein Casino fahren und die Tageseinnahmen an sich bringen will. Da Russels Frau anscheinend als Geisel dient, machen die beiden mit…und müssen nicht nur den raub erfolgreich durchziehen, sondern sich auch noch der ehemaligen, für tot geglaubten Partner der Anführerin erwehren. Nun, das alles geht gut aus, am Ende winken Geld, Ruhm und Ehre für die beiden Fahrer sowie eine Liebschaft für Travis.

Gucken oder nicht?

Nein, das sollte man besser nicht tun
 
Warum?

Irgendwann kommt aus dem Radio des Geldtransporters Musik aus dem Klassiker Beverly Hills Cop. Seinerzeit hat ein echter Mensch mit dem Beruf „Drehbuchautor“ ein durchdachtes Storykonstrukt verfaßt, hier wähnt man sich in den Untiefen der KI. Es hapert und holpert an so vielen Stellen, man wird förmlich für dumm verkauft, und als ob das nicht reicht, muß das Nichts von Plot auch immer wieder innerhalb der Dialoge erklärt werden. Nun, wenn das so sein muß, weil die aktuelle Streaming-Generation nicht mehr in der Lage oder willens ist, einem Film aufmerksam zu folgen, dann habe ich große Sorge um unsere Zukunft. Ärgerlich zudem, daß hier auch ein Raub mit einfachen Motiven ( die haben meinen Vater nicht gerettet…) gerechtfertigt wird, und auch die darstellerischen Leistungen sind nicht gerade wunderbar. Allein Eddie Murphy erfreut den Zuseher, hie und da gibt es auch noch eine ganz nette Stunt-Einlage, aber man merkt deutlich: wir sind zu Gast in den Niederungen des einfach gestrickten Streamingfilms.

Die Note

Dummes Drehbuch, viele Logikfehler, fragwürdige Handlung, das alles ist wenig geeignet, um den durchschnittlichen, ein klein wenig mitdenkenden Zuseher zu erfreuen. Da reißt auch Eddie Murphy die Kohlen nicht aus dem Feuer, der Film ist ein schneller Snack und gleich wieder vergessen - 5/10.

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