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Aufgrund einer Sonneneruption sind die politischen und sozialen Gefüge auf der Welt zusammengebrochen. Es regieren Chaos und Anarchie, vor allem auf dem europäischen Festland. Der neue selbsternannte König August von England beauftragt seinen besten "Beschaffer für Kultur" nach Frankreich zu reisen und für ihn die Mona Lisa zu finden.


Dave Bautista ist momentan recht fleißig, was seinen Film-Output angeht. Dieser hier bietet in Sachen Endzeit-Warlords nicht viel neues, mach aber Dank Batista und seiner Partnerin Olga Kurylenko Spaß.

Die beiden prügeln und schneiden sich durch Horden von Gegnern und rasen durch Frankreich, um ein geheimes Depot zu finden, das dem Widerstand helfen soll und die Mona Lisa enthält. Natürlich ist nicht alles, wie es scheint und der große Twist geht in Ordnung. Dafür ist das Lokalisieren des geheimen Depots doch arg simpel geraten, wobei nicht erklärt wird, wie Batistas Figur letztlich tatsächlich auf die Koordinaten kommt. Das ist aber auch nicht weiter wichtig, denn hier regiert erwartungsgemäß die Action und da liefert der Film auch voll ab, wenn auch nicht immer perfekt. Hie und da schleichen sich kleine Unübersichtlichkeiten ein, aber insgesamt macht das Laune, wenn unsere beiden Held:innen mit einem 1000 PS Truck unter dem Hintern Panzergranaten ausweichen, über Straßensperren hinweg springen, ein dünnes Maschendrahttor aber nicht einfach durchbrechen.

Die Locations sind einfach, aber zweckdienlich und die Tricks irgendwo zwischen mittelmäßig und okay.


Unterhaltsamer, aber belangloser Endzeit-Actioner. Kurylenko fightet, Batista haut Oneliner raus und die bösen Wichte sind hübsch beiläufig böse. Funktioniert, wird aber sicher nicht haften bleiben.

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