Die Story von "Mamba" hätte eigentlich wahnsinnig viel Spannungspotential geboten. Leider wird es nicht richtig ausgeschöpft. Denn nach anfänglich gelungenen Nervenkitzelszenen (nämlich dann, bevor die Frau bemerkt, dass die Schlange in ihrem Haus ist), fehlt der titelgebenden Schlange im wahrsten Sinne des Wortes der Biss. Eigentlich gerät Eva fast nie wirklich in Bedrängnis, das Tier strahlt keine echte Gefahr aus. Hinzu kommt natürlich wieder mal ziemlich irrationales Verhalten des "Opfers" - so stellt sie sich am Ende tot, obwohl die Schlange direkt neben ihr verweilt (und sie völlig unverständlicherweise nicht angreift???), oder sieht ihrem Ex-Mann danach minutenlang beim Sterben zu, anstatt das Haus zu verlassen (sie konnte ja schließlich nicht wissen, dass die Schlange nach 1 Stunde von selbst verendet). Okay, solche Logiklücken wären zu verzeihen, würde die Spannung nicht so früh schon absacken. Aber ab einem gewissen Zeitpunkt ist die Angst des Opfers bzw. die Gefahr, die von der Mamba ausgeht, nicht mehr wirklich spürbar... Schade.