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Hype! Hype! Hype! Das ist das, was man vom Start von "KPop Demon Hunters" auf Netflix mitbekommen hat. Doch hält der Hype, was er verspricht? Die Antwort darauf mag subjektiv stark unterschiedlich ausfallen, denn der Film wird auf jeden Fall polarisieren. Während er einem Teil sicherlich zu grell, zu laut, zu bunt und zu überdreht erscheinen wird, muss man dem Film aber doch zu Gute halten, dass er viele sehr positive Aspekte aufweist. Die Mischung aus Musikfilm, asiatisch angehauchtem Anime und Fantasyelementen strotzt nur so von überbordendem Einfallsreichtum, gefällt durch seine flotte Inszenierung und die tollen und abwechslungsreichen Songs. Die Geschichte selbst, die eine Girlgroup in den Kampf gegen Menschen bedrohende Dämonen schickt und das Ganze auch noch mit einer Liebesgeschichte verbindet, weiß immer wieder zu überraschen und ist deutlich weniger banal, als zunächst befürchtet. Auch wenn einzelne kurze Passagen ein wenig albern und/oder kitschig geraten sind, "KPop Demon Hunters" ist zwar kein filmisches Meisterwerk, weiß aber durchaus kurzweilig zu unterhalten und wird wohl insbesondere marketingtechnisch noch lange im Konzert der Großen mitmischen. Und auch wenn man nicht jeden Hype mitmachen muss, ein wenig lässt er sich doch nachvollziehen.

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