Alle Kurzkommentare


6

Das sind ja schon zwei Schwergewichte: McConaughey zurück nach mehrjähriger Schaffenspause und dann Paul Greengrass, der weiss, wie man packende Actiondramen inszeniert. Schlecht ist das sicher nicht geworden, die Produktion absolut hochwertig, visuell ein beeindruckendes Feuer-Inferno. Wer auf Feuer steht, kommt an diesem Film nicht vorbei. Alles wirkt real, auch dank des pseudodokumentarischen Looks von Greengrass. Allerdings finde ich den Wackelkamera-Stil hier nicht ganz so passend, genausowenig wie die wenig emotionale Geschichte, mit der z.B. damals ein "Backdraft" aufwarten konnte. Wie ein Busfahrer ein paar Kinderchen in Sicherheit bringt, hat mich jetzt nicht gepackt. Auch kam mir die Busfahrt durchs Feuerinferno wenig realistisch vor, die Kiste hätte lichterloh brennen müssen. Auch ist der Film viel zu lang und der Funke konnte irgendwie nicht auf mich überspringen. Daher dann leider enttäuschende 6 Sterne, wobei manche Aufnahmen wirklich weltspitze sind. 

7

Der gute alte Katastrophen-Film ist zurück. Ich betone der gute! Das ausweglose Szenario, der Held, der nicht als dieser geboren wurde, die Unschuldigen, die gerettet werden müssen. Zeitgemäß auf die Leinwand gebracht, mit vielen Schnitten, Wackelkamera, hohem Tempo, Drama und Spannung in jeder Minute. Das alles beruht auf wahren Begebenheiten, sicherlich aber wie gehabt drehbuchgerecht fiktionalisiert. Realität sind definitiv die Waldbrände, welche sich einfacher als allgemein vermittelt erklären lassen. Regisseur Paul Greengras spart das leider aus, bzw. deutet nur an, unklar allerdings was genau. Das Abholzen von natürlichen Wäldern, die Errichtung von kommerziellen Baumplantagen, Nadelwald-Monokulturen. Das war es schon. Mit einem natürlichen Mischwald gibt es weniger Trockenheiten, ganz andere Temperaturverhältnisse und eher keine Brände. Schade, dass solche Plattformen nicht auch die Gelegenheit für entsprechende Aufklärungsarbeit sind.   

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