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Mancherorts wird der Film im Internet als neues Trash-Epos gehandelt, das The Room und Co. Konkurrenz macht... naja! Tatsächlich ist es eine solide inszenierte Indie-Produktion, die verschiedene Genres mischt. Zunächst beginnt der Film als eigenwillige Rom-Com über Liebeleien und Eifersucht, entwickelt sich später jedoch zu einem Thriller mit Noir-Anklängen, in dem Verrat und Obsession eine Rolle spielen. Im Zentrum steht Drehbuchautor, Produzent und Hauptdarsteller Jag Pannu, der sich, trotz hohen Alters, als begehrter Frauenheld inszenieren lässt. Der Trash-Appeal speist sich, wenn überhaupt, aus der Diskrepanz zwischen Selbstwahrnehmung und tatsächlicher Außenwirkung des Hauptdarstellers. Doch echte Skurrilität fehlt, vieles wirkt bewusst überzeichnet und ironisch: eine kalkulierte Komödie also. Die kurze Laufzeit und solide Umsetzung machen ihn zwar unterhaltsam, als Quelle unfreiwilligen Humors versagt er für mich jedoch völlig.

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