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Mit "Highway Heat" hat Adam Rifkin eine tempo- und ideenreiche Actionkomödie inszeniert. Den Film aber nur als "Actionkomödie" zu bezeichnen, entspricht nicht ganz den Tatsachen, denn er ist gleichzeitig noch
- ein Roadmovie, denn fast der ganze Film spielt auf dem Highway (wie der Titel des Films bereits verrät)
- eine bissige und witzige Mediensatire, die die Sensationslust der amerikanischen Medien parodiert
- eine Lovestory, denn zwischen Jack (Charlie Sheen) und Nathalie (Kristy Swanson) entwickelt sich auf der Flucht eine enge Beziehung.

Eins ist der Film auf jeden Fall nie, und zwar langweilig, denn er unterhält die ganzen ca. 85 Minuten gut und ist zudem recht unvorhersehbar.
Trotzdem kommt aber leider keine richtige Spannung auf, was an dem vielleicht zu hohen Gesprächsanteil des Films zwischen Jack und Nathalie und an zu wenig richtigen Actionszenen liegen könnte. Außerdem bleibt die Polizei den ganzen Film über doch ziemlich passiv und fährt meist brav hinter dem Fluchtauto her.
Die Schauspieler können allerdings größtenteils überzeugen, Charlie Sheen als unfreiwilliger Geiselnehmer, Kristy Swanson als (nicht wirklich unglückliche) Geisel und Henry Rollins in seiner Nebenrolle als Officer Dobbs.

So bekommt man hier einen guten und durchweg unterhaltsamen Film zu sehen, der durchaus empfehlenswert ist, obwohl er die meiste Zeit relativ unspektakulär und wenig spannend ist.
Meine Wertung : 7/10.

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