Review

Ich hatte Angst vor einem Desaster, aber Lt. Frank Drebin jr. hat mich dann doch in einer guten Taktung schmunzeln lassen. Nicht die seinerzeit ambitionierten drei Lacher pro Minute, aber das haben ehrlich gesagt schon die Originale nicht geschafft. Das aktuell wenig bis gar nicht befahrene Spoof-Gewässer wird tatsächlich, wie in alten Zeiten zelebriert. Fußnote, mit zeitgerechten inhaltlichen Anpassungen. Mutlosigkeit aufgrund des um sich greifenden sogenannten Woke-Virus kann ich so nicht bestätigen. Die Kino-Zahlen sind zwar nicht überragend, aber immerhin noch gut, es herrschte also eine gewisse Sehnsucht nach derart derben Geblödel. Liam Neeson beackert das schwere Erbe ordentlich, auf jeden Fall mit einer anderen Totalität. Nielsen war komisch ernst, Neeson bekommt diesen Drahtseilakt nicht ganz hin, rennt dem Kopie-Modus aber auch nicht gequält hinterher. Den kritischen Stimmen sei gesagt: Leslie Nielsen ist nun mal nicht mehr und es gibt auch keinen zweiten. Von allen Naked Gun-Filmen sicher der schlechteste, aber immer noch mit dem Prädikat gut, bzw. „macht was er soll“.

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