Während einer Dämonenbeschwörung unter der Autobahnbrücke wird die okkulte Gruppe von ein paar Bikern aufgemischt. Und so fährt eine finstere Macht in eines der umstehenden Krafträder. Flott mit Blut aufgetankt und später von dem ahnungslosen Noddy gekauft, macht sich das Mordtorrad zu einem Rachefeldzug auf.
Auf diesem beseitigt es also die ein oder andere Person, auch abseits der erwähnten Gang. In dieser von Dirk Campbell inszenierten Horrorcomedy ist das zwar auch etwas blutig, aber in erster Linie mal dilettantisch. Das beginnt beim aufspielenden Ensemble, das recht talentfrei daherkommt und endet beim Plot, der sich nicht nur aus irgendwelchen so etwas wie eine Geschichte vorantreibenden Fetzen zusammensetzt, sondern auch vor allerlei wenig treffsicheren Witzeleien strotzt. Dass sich das Ganze nicht ernst nimmt ist ja gut, lustig ist es dennoch nicht, dafür fehlt es an Timing und Talent.
Unterm Strich eine misslungene Geschmacksverirrung mit einer so doofen Grundidee, dass es was hätte werden können. Ist es aber nicht, dafür fehlt es an so ziemlich allem hier. Kommt nicht mal aus dem ersten Gang raus.