Da ich Serien, Sitcoms und Ähnliches strikt meide (Ausnahme: Star Trek mit Pickard) habe ich eher durch einen Zufall eine Folge von Monk gesehen. Es belief sich nur auf etwa eine viertel Stunde, aber in dieser habe ich gelacht wie verrückt.
Jetzt nach Ansehen mehrerer Episoden (u.A. auch den ersten), kann ich sagen, dass Monk eine herrliche Filmfigur ist. Er ist eine Mischung aus Mr. Bean, Columbo und Rainman einfach genial und auch absolut überzeugend dargestellt.
Sicherlich belaufen sich sämtliche Folgen immer auf dasselbe, Monk löst den Fall und der Böse Verbrecher landet hinter Gittern. Also eine äußerst altbackene Story. Auch muss der Filmgott oftmals kräftig mithelfen damit es auch zu einem Happy End kommt, aber die Serie hat andere Qualitäten.
Lässt man sich auf das Ganze ein und taucht in die Welt des Monk ab, so kann man äußerst amüsante, kurzweilige und spannende ca. 40 Minuten freuen. Die Serie nimmt sich selbst nicht ernst nimmt, dies ist offenkundig an der häufigen, absichtllichen und übertriebenen Anwendung von Klischees, zu erkennen.
Die Handlung wird stets vorangetrieben und einige Lacher kommen auch auf. Durch gut besetzte Nebenrollen wird die ganze Sache abgerundet. Doch die Serie lebt von der Figur Monk, mit seinen ganzen Neurosen und Zwängen und sonstigen "Abnormalitäten" und dem Blick fürs Detail. Das lässt sich schwer erklären, man muss es gesehen haben.
Fazit:: Hervorragend geeignet um für einige Zeit abzuschalten und in eine andere Welt einzutauchen, mit äußerst positivem Nachgeschmack. 8,5/10