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Eine Frau erlebt mit ihrem alkoholkranken Mann einen Flugzeugabsturz im Amazonas. Er wird von Krokodilen gefressen, sie wird von einem Einheimischen namens Kapax versorgt. Zwischen den beiden entsteht, aller kulturellen Differenzen zum Trotz, eine Liebe. Bei einem reißerischen Titel wie Mundo Nudo – Nackt in der Wildnis könnte man etwas Sleaze und Gewalt erwarten, aber davon gibt es hier nichts zu sehen. Monotones Getrommel zu schlecht gefilmten Aufnahmen des Amazonas, in denen unser Liebespaar dahinsiecht, während gelegentlich ein paar Tieraufnahmen stümperhaft dazwischengeschnitten werden. Das ist der Film. Das Dschungel-Setting ist das Highlight in dieser seichten Liebesschnulze, die ganz ohne Dramaturgie vor sich hin plätschert und dabei keinen Tropfen Blut vergießt.

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