A Bug's Wife
Ein weiterer animierter Titel aus dem 2025er-Jahrgang des Fantasy Filmfests. Über eine junge Frau, die merkt, dass es in ihrem düsteren Hochhauskomplex sehr viele krabbelnde Tierchen, schleimige Wesen und vielbeinige Monster gibt, die die Gute in eine andere Welt ziehen…
Silent Krill f
Wie eine Mischung aus tausendfüssigen Apartmentalpträumen, Soulslikelocations und „Paprika“ beginnt „Nightmare Bugs“ noch vielversprechend. Der Look ist nicht der hübscheste, aber das Mysterium dieses „Insektennestes“ aus Beton und Blut hatte mich am Haken. Eine Zeit lang. Doch dann entsteht leider ein Rausch in die völlig falsche Richtung. Nicht wie bei Fulci oder Argento (obwohl der gute Score in seinen besten Momenten daran erinnert!) oder gar wie bei sowas wie „Ghost In The Shell“. Sondern eher dermaßen träumerisch, trudelnd und trantütig, dass ich schnell jegliches Interesse verloren habe. Dann springen auch noch die Hauptfiguren. Und ganze Subplots verlaufen im Sand, werden komplett vergessen. Und fertig ist ein frustrierendes und wannabe-philosophisches Enigma, das über seine eigenen, langen Beinchen stolpert. Selbst für Animefans.
Jucken, zucken, ducken!
Fazit: konfuser Kakerlakenkokolores, der einem im Verlauf immer egaler wird, der surrealer und bizarrer ausartet, in eine chaotische Collage. Zugang verloren. Schade um die ansprechenden Ansätze.