Nixda Funghi
Eine NASA-Raumsonde stürzt über der Wüste ab und ein außerirdischer Pilz wird tief in der Erde verstaut und versiegelt - wo dieser Jahrzehnte später die Nachtschicht eines jungen Angestellten eines Lagerraumanbieters zum schleimigen Alptraum werden lässt…
An Pilzen ist kein Fett
„Cold Storage“ ist ein wenig das moderne Pendant zu sowas wie „Night of the Creeps“ oder „Der Blob“ - nur ohne deren Seele und Charme und Haptik. Dafür mit umso mehr Speed, Kurzweile und (passablem) CGI-Gematsche. Und „Stranger Things“- sowie Popstar Joe Keery, der zu einer solchen explosiven B-Sause sehr gut passt und zumindest ein paar Kids anlocken könnte. Neeson spielt das natürlich mit einer eingeschlafenen Pobacke weg, das Setting bleibt sehr „Studio“, ein wenig die trashig-trollige Münzseite von „The Last of Us“. Pilze, Probleme und Pumpernickel. Jegliches Fett weggefräst, jegliche Tiefe wird nicht vermisst. Einfach ein solider Timewaster mit viel grünen Innereien, quatschigen Monstern und Spaß an der Matscherei. Die hätte für meinen Geschmack aber noch etwas öfter handgemacht sein können, aber das ist ja eine Dauerbrennerkritik bei solchen Vehikeln…
Wie Mario… Im Mushroom Kingdom!
Fazit: Flott, flach, furios. „Cold Storage“ ist B-Movie-„Fast Food“ der kurzweiligen, knackigsten und kompaktesten Sorte! Gern gesehen. Nicht übel. Die letzte Meile wird aber nicht gelaufen…
P.S.: Und, das habe ich glaube ich schonmal irgendwo geschrieben, ein Film mit „Don't Fear The Reaper“ auf dem Abspann kann eh unmöglich schlecht sein!