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Der gesamte Film orientiert sich an den Videotagebüchern der beiden Todesschützen des Columbine Highschool Massakers. Einige Zuschauer glaubten zunächst sogar, dass es sich bei den nachgestellten Aufnahmen der Überwachungskameras um das echte Material handeln müsse. Zwar spielen die jungen Laien mit viel Energie und die Kritik am leichten Zugang zu Schusswaffen geht klar, trotzdem kann ich die überschwenglichen Lobeshymnen aus Übersee nicht nachvollziehen. Das Mörderduo plant seine Bluttat mit einer solch erschreckenden Selbstverständlichkeit bar jeglichen Zweifels, dass jede Identifikation zu den Jungs sofort flachfällt. Auch wirken die nicht wie Mobbingopfer und führen kein isoliertes und deprimierendes Leben. Der Amoklauf ist dann zynisch, aber nicht schockierend oder nur berührend.

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