Story:
Billy (Billy Blanks) ist ein Ex-Special-Forces-Veteran der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, seine Schwester Tara (Kai Soremekun) aus kriminellen Kreisen und Typen mit denen sie verkehrt raus zu holen. Deshalb ist er auch immer auf der Suche nach ihr.
Eines Tages ist Tara erneut in kriminelle Machenschaften verwickelt, weil ihr Freund zum organisierten Verbrechen gehört.
Dieser nimmt sie zu einem Drogendeal mit, was ihm ungeahnte Probleme bei seinem Boss Kasanjian (Nigel Bennett) einbringt. Frank Ross (Roddy „Rowdy“ Piper) arbeitet als Undercover-Cop und wird Zeuge wie sein Partner auf brutalste Art und Weise von Kasanjian´s Männern während des Deals aufgeschlitzt wird.
Frank will Rache an Kasanjian nehmen.
Da Billy und Tara bei dem geplatzten Deal Zeuge waren, will Kasanjian natürlich beide tot sehen. Deshalb schickt er beiden natürlich sein gesamtes Killer Komamndo auf den Hals um sie ein für alle Mal von der Bildfläche verschwinden zu lassen.
Da Billy auf der Suche nach seiner Schwester zahlreiche Leichen von Kasanjian´s Männern hinterlässt wird Cop Frank auf ihn aufmerksam.
Beide geraten aneinander und tun sich zusammen um Kasanjian ein für alle Mal das Handwerk zu legen.Hierbei handelt es sich um einen der besten B-Movie Actionfilme die ich kenne.
Schauspieler:
Billy Blanks heisst in dem Film mal wieder Billy, wie so oft.
Billy Blanks schauspielert die ganze Zeit über des Films überhaupt nicht. Er läuft die ganze Zeit mit demselben Geischtsausdruck auf der Suche nach seiner Schwester durch die Gegend.
Aber fighten kann er dafür wie kein anderer. Seine Martial-Arts-Fähigkeiten kommen in dem Film sehr gut zur Geltung. Er weiß halt eben wie er seinen durchtrainierten Körper am besten präsentieren kann.
Dabei gibt es viele Sprungkicks wie auch akrobatische und harte Punches zu bewundern, die seine Gegner nicht so ohne weiteres leicht wegstecken können.Wenn Billy voller Sorge seine Schwester sucht und die Bösewichte bis zur Unerkennlichkeit zusammendrescht, so dass diese seine Schläge und Tritte gar nicht mehr wahrnehmen können, dann muss man schon anfangen zu lachen (Ich, zumindest).
Er nimmt auch mal gelegentlich (vor allem aber im Finale) 2 MP5´s in jede Hand und macht ein paar Widersachern den Garaus.Was mich aber sehr amüsiert ist die Tatsache, das Billy es sowas von eilig hat seine Schwester Tara zu finden, das er sich dabei so sehr von ins Zeug legt, das man meinen könnte, das morgen die Welt untergeht.
Kurze Info: Billy Blanks ist derjenige der später Tae-Boo ins Leben gerufen hat und somit ziemlich berühmt wurde.
Roddy „Rowdy“ Piper war früherer Wrestling Star. Irgendwann hat der Kanadier den Sprung ins Filmgeschäft geschafft.
Wenn auch nur in den B-Movie Bereich.
Er spielt den ewig gestressten, sarkastischen Cop Frank Ross wirklich toll, das es dem Zuschauer ein Haufen Freude bereitet ihm bei seinen Ermittlungen zuzusehen.
Zwar sind Pipers Fights nicht ganz so akrobatisch und elegant wie die von Fimkollege Billy Blanks, allerdings macht sich seine Wrestlingerfahrung deutlich bemerkbar.Und zwar sieht man das er diverse Griffe und Techniken aus seiner Wrestlingzeit bei den Kämpfen mit einfliessen lässt. Somit ergeben Piper und Blanks ein tolles wenn auch ungleiches aber schlagfertiges Team.
Inszenierung:
Die Action bietet viele harte und blutige Shootouts wie auch Einschüsse.
Diese sind wirklich toll inszeniert. Auf Gr. Von ein paar Blutspritzern die man während des Films bei den Feuergefechten zu sehen bekommt, erinnern diese an alte John Woo Filme.
Auch in ihrer Anzahl sind sie gut während des Film über verstreut.
Wenn zumindest mal nicht geschossen wird, dann wird halt eben gekämpft und die Fights können sich wirklich sehen lassen.
Somit ist alle 5 Minuten etwas los und Langeweile kommt auch keine auf.
Die Story ist somit ziemlich schwach, aber wen stört das schon (mich zumindest nicht).
Sie dient nur um die Action ins Rollen zu bringen und das ist für so eine Art von Film auch gut so.
Als Actionfan, (so wie ich einer bin), will man sowieso nur Action sehen, die einen gut unterhält.
Und die, die während des Films aufkommt, kann sich mehr als sehen lassen.
Ein bisschen wurde aber auch geklaut, z.b. gegen Ende des Films, spielt das Finale an einem Hafen auf einem Dampfer.
Das erinnert doch sehr stark an Van Damme´s Film Double Impact (Geballte Ladung).
Aber wie heißt es so schön. Lieber gut geklaut, als schlecht selbst gemacht.
Fazit:
„Back in Action“ ist ein flott inszenierter B-Actionfilm, der viel Action, 2 gute Hauptdarsteller bietet und einfach eine Menge Fun macht.
Der geneigte Actionfan kann ruhig mal einen Blick drauf werfen.
Da ich nicht so viele Billy Blanks Filme kenne und seine anderen vom Hören auch nicht so toll sein sollen (es gibt auch ein paar wenige Ausnahmen), gehört dieser mit Sicherheit zu einem seiner besten.