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Mit "Kampf der Titanen" hat Desmond Davis ganze Arbeit geleistet! Man sieht dem Film sein Alter inzwischen zwar schon etwas an und doch hat dieses sagenumwobene Epos mit seinen vielen gigantischen Kulissen und den tollen Effekten bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt. Das Ganze ist so dermaßen aufwändig das man das Gefühl hat Davis hätte nicht in den USA sondern im alten Griechenland gefilmt. Davis erweckt Zeus, Poseidon, Aphrodite, die hübsche Andromeda und den tapferen Perseus zum Leben und lässt ihn auf Pegasus durch die Lüfte schwingen. Über den Inhalt kann man sich wahrlich streiten, doch die optische Brillianz kann niemand abstreiten. Unterhaltsam ist das Ganze trotz der recht langen Laufzeit von fast 2 Stunden obendrein. Großartig!
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So schön kann eine Verfilmung der griechischen Sagen sein! Da können sich noch einige der jüngeren Adaptionen fürs TV mit ihren Computereffekten und ihren blassen Darstellern ohne Ausstrahlung eine Scheibe von abschneiden. Der alte Harryhausen zauberte noch einmal eine Vielzahl der unterschiedlichsten faszinierenden Kreaturen aus dem Hut, von Seeungeheuern bis hin zu mechanischen Eulen, und legte sich dabei so sehr ins Zeug, dass man sofort anmerkt, dass hier ein großer Pionier auf dem Gebiet der Tricktechnik mit seiner ganz persönlichen Abschlussgala von der Bühne der Filmindustire tritt. Und würdiger hätte dieser Abschied gar nicht sein können, denn die Erlebnisse des Perseus werden erfreulicherweise so stimmungsvoll und teilweise auch so gruselig geschildert, dass sie für Gänsehaut sorgen. Als Kind habe ich den Film geliebt und er begeistert mich noch heute. 8 von 10.