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Ein wirklich interessantes Thema, bzw. Gedankenspiel, über das ich noch gar nicht nachgedacht hatte. Kein Spoiler, eher ein Teaser: hier muss eine Frau im Jenseits innerhalb einer Woche entscheiden, mit welchem Mann sie die Ewigkeit verbringen möchte, ihrer tragisch früh verstorbenen ersten großen Liebe oder ihrem Ehemann, mit dem sie ein ganzes Leben geteilt hat. Die spielfreudigen Darsteller machen es uns einfach sich in jeder der drei Figuren hineinzudenken, wahrhaft ein Kopf-Drama. Doch halt, spielfreudig ist hier überagierend und das augenscheinlich mit Methode. Das Ziel war definitiv kein Gedanken-Beschwerer, sondern ein Unterhaltungsprodukt, was mich immer wieder aus dem eigentlich schmerzvollen Setting herausgerissen hat. Der Durst nach Drama und fiktivenm Schmerz war geweckt, ein Cocktail aus leichter Komödie und Publikumsgeschmack nach üblichem Rezept wurde serviert. Das mag für die Masse mundgerecht sein, für mich stellt es aber eine verpasste Chance dar. Immer wenn es in die Tiefe geht, folgt ein Slapstick-Moment, praktisch im Minutentakt. Der Ertrag war Kurzweil, der Preis, der des schnellen Vergessens. 

 

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