Review

Sind Sie frei?
Bin ich frei?
Eine Frage, die sich stellt, versucht man, zu verstehen, was in Dr.Ethan Powell (Anthony Hopkins) vorgehen muss. Ihm werden mehrere Morde und schwere Körperverletzungen zur Last gelegt, nachdem der Primatologe fast zwei Jahre lang in den Dschungeln von Ruanda, Afrika zusammen mit Berggorillas gelebt hat. Der junge Therapeut Dr.Theo Caulder (Cuba Gooding Jr.) hat die Aufgabe, ein Gutachten über Powell zu verfassen, doch während der Therapie entwickelt er eine gewisse Bewunderung für ihn und seine Ansichten.

"Denken Sie, Sie hätten die Kontrolle? Sie haben alles verloren, außer ihre Illusion."

Dieser Film ist eine intensive Reise durch die Psyche eines Verrückten oder einfach nur eines "wahren Menschens". Denn Ethan Powell hasst diese Welt. Er hasst die Unruhe. Er hasst die Veränderung der Zivilisation.

"Können wir es aufgeben? Die Vorherrschaft? Den Drang, alles zu kontrollieren - wie ein Gott zu sein?"

Die Gespräche mit Powell erinnern schon ein wenig an Hopkins' Paraderolle Hannibal Lecter, nur nicht so bedrohlich. Problematisch wird es dazwischen. Wir haben viele dramatische Geschichten um andere Insassen des Gefängnisses. Und viel Action haben wir im ganzen Film auch nicht.

Hektisch geht es nur in den Rückblenden während der Verhöre von Powell vor. Auf der Suche nach einer Tür zu Powells Seele findet Caulder die Idee - er bringt Powell zu den Gorillas im Zoo.

Der Film spiegelt die Grausamkeit der Menschen Tieren gegenüber auf exzellente Weise wieder - in der Grausamkeit der Menschen dem Menschen gegenüber - aber Ethan Powell ist ein Mensch und ein Tier zugleich.

Fazit: Ein wunderbarer Film, er nur wegen seines Mangelns an Action und seiner teilweisen Langatmigkeit einen Malus aufweist.
Freiheit ist kein Traum. 9/10 Punkten

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