Bernard Rose inszenierte einen spannen Horrorfilm, der absolut überzeugt. Es fließt zwar verhältnismäßig wenig Blut, aber die Tatsache schadet dem Film kaum. Es wurde eindeutig mehr Wert auf die Charaktere, die obendrein perfekt besetzt wurden, gesetzt. Allen voran ist Tony Todd die absolute Idealbesetzung für den "Candyman". Das Besondere an dieser Figur ist, dass man nie so richtig weiss, ob Sie jetzt der gute oder eher der böse Part ist.
Ein großes Lob geht natürlich auch an die hervorragene Story. Sie wirkt noch recht unbenutzt und weiss zu überzeugen. Sie bietet eine große Fläche an neuen Ideen und ist zudem auch noch sehr interessant gestaltet worden. Man erfährt immer wieder etwas Neues und deshalb lässt dieser Film auch nicht von dem Zuschauer los.
Ob man diesen Horrorstreifen als "Slasher" ansehen sollte, bleibt weiterhin fragwürdig. Der "Candyman" ist mehr eine tragische und leidene Figur, die direkt in den Spannungsaufbau mit hineinbezogen wird. Man kann Ihn nicht mit Freddy Krueger & Co. vergleichen. Es fließt, wie bereits erwähnt wurde, relativ wenig Blut. Aber dafür gibt es eine Menge schauriger Atmosphäre zu bieten. Manchmal wirkt alles sogar fast etwas zu düster.
Fazit: Lohnt sich für jeden Horrorfan!!!!!!!! (10/10)