Review

Fünfmal muss man seinem Namen vor einem Spiegel aussprechen und dann kommt er einen holen mit seinem blutigen Haken.

Der Candyman. 
Als die Doktorandin Helen Lyle davon hört will sie nicht wirklich daran glauben.
Für eine Recherche aber haftet sich Helen an die Fersen des Hakenmannes.
Als sie das Ritual durchführt geschieht scheinbar anfangs nichts.
Doch dann kommt es zu blutigen Morden bei denen Helen direkt am Tatort aufwacht.
Für die Polizei scheint nur Sie als Mörderin in Frage zu kommen.
Verzweifelt versucht Helen den Candyman zu stoppen...

Ganz in der ersten Liga ist der von Tony Todd gespielte Candyman sicherlich nicht zu finden.
So gibt es bisher nur drei Filme, lässt man das Remake außer vor welches geplant ist.
Dennoch aber steht außer Frage das der Erstling von Regisseur Bernard Rose zu den sehr gelungenen Slashern gehört.

Dabei verbietet es sich aber eigentlich den Film hierbei einzuordnen.
Keine Teenies geht es hier schließlich an den Kragen.
Die von Virginia Madsen gespielte Hauptdarstellerin ist kein Typisches Opfer sondern eine Frau die bereits im Leben angekommen ist.
Madsen, welche eher ungeplant in die Hauptrolle schlüpfte, überzeugt.
Dazu kommt eine sehr gute Kameraführung und ein nicht minder schlechterer Soundtrack.

Zudem ist der Candyman wie auch Freddy Krueger eng mit Todd verbunden der mit Charisma und Präsenz daherkommt.

Somit bleibt als Schwäche das der Film inhaltlich das Rad sicherlich nicht neu erfindet.
Auch die Laufzeit könnte ein klein wenig kürzer ausfallen.

Dennoch bleibt außer Frage das der erste Kino Ausflug des Hakenmannes ein äußerst gelungener Horror Thriller ist.
Deswegen auch 8 Punkte.

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