Sprich seinen Namen fünfmal in einen Spiegel und er erscheint dir...
Helen (Virginia Madsen), eine junge Dozentin recherchiert für eine Arbeit urbane Legendenbildung und stößt dabei auf die des "Candyman". Völlig vom Mythos fasziniert spricht sie seinen Namen fünfmal vor einem Spiegel aus.
In einer städtlichen Ghettosiedlung, in der zahlreiche Morde geschahen, schiebt man diese grausamen Taten jenem Killer mit der Hakenhand zu. Für Helen natürlich der geeignete Ort für ihre Nachforschungen.
Doch dann zeigt sich ihr der "Candyman" persönlich und ihr eigener Albtraum nimmt seinen Lauf...
Der Film ist zweifelsohne einer der spannendsten Film des Genres. Hier wird eine richtige, hintergründige Story erzählt, die den Zuschauer von Anfang an ihn ihren Bann zieht.
Kein Wunder, schließlich war auch Clive Barker beteiligt, der die Kurzgeschichtenvorlage perfekt für einen Film umgeschrieben hat.
Auch bei den Schauspielern hat man alles richtig gemacht, Tony Todd ist hier als "Candyman" in der Rolle seines Lebens.
Ohne jeden Zweifel gehört "Candyman" zu den besten Filmen des Genres, die ihren Reiz aus einer spannenden und unterhaltsamen Mythosgeschichte ziehen, und nicht wie so oft auf plakative Gewaltdarstellung setzen um inhaltliche Mängel zu kaschieren. Erzählerisch top und auch regietechnisch bestens von Bernard Rose umgesetzt, bekommt man mit "Candyman" erstklassigen Horror vorgesetzt, der mit Sicherheit nicht sofort wieder aus der Erinnerung entschwindet.
9 von 10 Punkten.