Um dem Galgen zu entgehen, erklärt sich der desertierte Revolverheld Stark (Brian Kelly) bereit, den entlaufenen Fidel (Fabrizio Moroni) zu seiner Familie zurückzubringen. Doch zwischen dem Raubein und dem Schlitzohr entwickelt sich eine widersprüchliche Hassliebe, die sie bei jedem Versuch, voneinander loszukommen, nur umso entschiedener aneinander kettet…
Bruno Corbuccis verschlungene Odyssee der beiden vogelfreien Außenseiter, die im Grunde nicht mehr von der Welt verlangen, als sich ein unbeschwertes Leben nach ihren eigenen Vorstellungen einrichten zu dürfen, die aber den Nachstellungen und Gängelungen der Gesetzeshüter und Halunken, der Familie und des Militärs partout nicht entkommen können, sprüht nur so vor absurder Komik, die dem Gehorsam gegenüber der Konvention und den damit verbundenen vorgezeichneten Lebenswegen ein Schnippchen schlägt und stattdessen für Zwanglosigkeit, Individualität und Eigensinn plädiert. Die unterhaltsame Flucht der beiden Streithammel gewinnt durch das tragische Finale und vorsichtige homoerotische Untertöne, die sich in kleinen Gesten, lustbetonten Disziplinierungen und entschiedenen Absagen an die Frauenwelt äußern, zusätzlich an Reiz.