Review

iHaveCNit: Keeper (2025) – Osgood Perkins – DCM

Deutscher Kinostart: 20.11.2025

gesehen am 26.11.2025

Kinopolis MTZ – Kino 7 – Reihe 13, Platz 15 – 21:15 Uhr

Die Künstlerin Liz ist schon seit einem Jahr mit Malcolm zusammen. Anlässlich des Jubiläums nimmt Malcolm Liz mit ihn ein abgelegenes Haus im Wald für ein gemeinsames Wochenende. Aufgrund eines Zwischenfalls muss Malcolm jedoch wieder zurück in die Stadt und Liz verbleibt in der Hütte. Inmitten der Ruhe, Einsamkeit und Isolation werden die kommenden Tage für Liz zu einem Alptraum, bei dem auch dunkle Geheimnisse über Malcolm und das Haus eine Rolle spielen.

Regisseur Osgood Perkins hat in den letzten Jahren mit „Gretel + Hänsel“ , „Longlegs“ und „The Monkey“ durchaus interessante Genrebeiträge im Horrorbereich inszeniert und geliefert. Und zwischen „Longlegs“ und „The Monkey“ hat er aus der Not des letzten Streiks im Bereich der WGA und SAG-AFTRA scheinbar eine Tugend gemacht und mit vorwiegend kanadischen Personen, die keine Gildenmitgliedschaft besitzen oder kurzzeitig darauf verzichten einfach so produktiv und effektiv man sein möchte, die Produktion eines weiteren Films, „Keeper“, eingeschoben. „Keeper“ ist ein interessanter Horrorthriller, der vor allem durch zwei Punkte sehr positiv in Erinnerung bleibt. Die Atmosphäre und die Bilder, die hier geschaffen werden sehen einfach gut aus und zeigen, dass Perkins schon eine tolle Horror-Ästhetik und fiese Atmosphäre kreiert. Mit einer Tatiana Maslany in der Hauptrolle des Films schafft es der Film auch eine regelrechte Tour De Force von ihr durchleben zu lassen. Die thematische Auseinandersetzung des Films mit Liebe, Machtdynamiken in Beziehungen und die zum Teil eingewobene symbolische, okkulte Thematik über die ich an der Stelle weniger verraten möchte, ist durchaus sehr komplex. Hier bleibt der Film aber relativ dünn und oberflächlich und geht nicht ganz in die Tiefe.

„Keeper“ - My First Look – 7/10 Punkte




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