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Osgood Perkins bleibt ein interessanter, weil unberechenbarer Regisseur. Er zieht sein Ding durch, plötzlich wieder ein neuer Film, erneut in einer anderen Tonlage als der vorherige. Ja Horror, aber die Vielfalt des Genres in alle Richtungen ausgekostet. Zu "Keeper" sollte man sich besser nicht vorher informieren, sprich ganz unbefangen in die Handlung gehen, dann gibt es 60 Minuten fesselnde Spannung und 30 Minuten chaotische Ernüchterung. Letzteres ist weniger schlimm als es klingt und fast schon gesetzte Eigenschaft dieser Art Film. Damit aber auch einer von vielen, vielleicht doch Indikator hinsichtlich einer Pause für den Regisseur.