Mit dem späteren Anti-Filmer Donald G. Jackson zum Sonntagsausflug in die Wüste... Dabei hätte die Grundidee dieses albernen Apokalypse-Trashs schon was fürsich gehabt: Leicht bekleidete Damen mit Föhnfrisuren und Samurai-Schwertern auf Rollerblades im Endzeit-Einsatz. Dazu das übliche Mad Max-Setting, doch leider kam unterm Strich auch nicht viel Besseres zustande als die unzähligen Klone des besagten Klassikers, wie sie uns beispielsweise ein gewisser Cirio H. Santiago ständig vorgesetzt hat.
Jacksons Hauptaufgabe bestand hauptsächlich darin, irgendwelche schrillen Typen in teils geschmacklosen Kostümen ohne bestimmtes Ziel durch die Gegend zu jagen. Die Handlung wird da schnell zu Nebensache und scheint generell nie richtig die Stärke dieser ganzen Post-Apokalypse-Schinken aus den Achtzigern gewesen zu sein. Gibt es dann und wann mal eine Actionszene, so ist diese schlecht abgefilmt und banal chorographiert.
Auch der Rest hätte viel besser sein können. Ähnlich wie bei Jacksons "Hell Comes to Frogtown" war viel Potential vorhanden, doch schein sich der Trashfilmer selbst nicht so recht seiner Pflichtaufgabe bewusst gewesen zu sein, die entsprechende Dosis Spaß mit rein zu packen. Im Gegensatz zu den späteren No Budget-Eskapaden des Herrn Jackson war sogar ein bisschen Geld vorhanden, wobei hier nichts für Unterhaltungszwecke oder künstlerisch Wertvolles umgesetzt wurde.
Neben Trash-Queen Elisabetz Kaitan ("Freitag der 13. - Jason im Blutrausch", "Die Straps-Akademie") agieren auch noch TV-Darstellerin Abby Dalton ("Falcon Crest", "Love Boat", "Die Waltons") sowie Altstar Rory Calhoun ("Hotel zur Hölle", "Fluss ohne Wiederkehr"). Ein gewisser Jonathan Kaplan wirkte als ausführender Produzent, doch scheint es laut der IMDb nicht der Macher vom "Schweigen der Lämmer" gewesen zu sein, sondern ein Namensvetter.
Fazit: Eine echte kleine Enttäuschung, da unnötige Hoffnungen geschürt werden. Könnte eine Spaßgranate sein, ist jedoch nur lahme Endzeit-B-Ware geworden. Gerade noch vier Punkte...