Dafür dass der Film von der Highland-Fimgroup ist, ist er wirklich ansehnlich geworden und beitzt auch Kinoreife. Dazu noch stark besetzt, was will man mehr. Der Grund für die schlechten Bewertungen ist wohl das Ende, das mir auch nicht so gut gefallen hat, aber deshalb den ganzen Film herabzuwürdigen, erscheint mir unpassend.
Es geht um die Rückkehr einer Astronautin, deren Raumkapsel beschädigt und sie selbst leicht verletzt worden war. In einem Safehouse der Regierung soll sie sich erholen, tagsüber macht sie medizinische Tests, nachts ist sie allein. Es häufen sich Anomalien, Halluzinationen, seltsame Geräusche und nächtlicher Schrecken. Zunächst hält sie es für Einbildung, doch dann verändert sich ihr Körper und das Sicherheitssystem meldet Eindringlinge.
Die Schock- und Gänsehautmomente sind genregerecht ok, handwerklich ist das soweit recht solide. Die eigentliche Spannung bezieht der Film natürlich aus der Frage, ob das nur Einbildung ist oder da vielleicht mehr dahintersteckt. Und dann ist man bei der Auflösung natürlich etwas enttäuscht. Das war zwar in etwa so vorherzusehen, aber die Art und Weise wirkt etwas schlampig und passt nicht zur guten Heranführung. Daher ziehe ich auch einen Stern ab, aber solide 6 hat er sich verdient.