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iHaveCNit: Avatar: Fire and Ash (2025) – James Cameron – Walt Disney

Deutscher Kinostart: 17.12.2025

gesehen am 21.12.2025 in 3D HFR und Dolby Atmos - Premium-Sessel

Kinopolis MTZ – Kino 1 – Reihe 17, Platz 16 – 16:00 Uhr

Nach der Schlacht um den Tulkun-Jäger und den damit verbundenen Verlusten ist die Trauer bei den Sullys groß und klar, dass „Spider“, der Sohn von Quarritch nicht bei den Sullys leben kann, so dass bei der Ankunft der nächsten Windhändler eine Rückführung von „Spider“ unter Begleitung der Sullys ausgehandelt wird. Während der Reise kommt es zu einem folgereichen Angriff des gefährlichen Aschevolks unter der Führung von Varrang und auch Quarritch ist an Spider interessiert, so dass die Konflikte für die Sullys und die Völker auf Pandora immer noch kein Ende zu nehmen scheinen.

„Avatar: Aufbruch nach Pandora“ war 2009 einst James Camerons Benchmark und ein regelrechter Türöffner für die 3D-Technologie in den Kinos. Der zweite Teil „Avatar: The Way Of Water“ hat im Jahr 2022 dann die bisher extrem selten in Kinofilmen eingesetzte Technologie einer höheren Framerate und mehr Bildern pro Sekunde für einen durchaus artifitielleren und flüssigeren Look genutzt um vor allem die Unterwasser- und Überwasserwelt von Pandora noch besser visuell in Szene zu setzen. Nun kommt im Jahre 2025 die nächste Fortsetzung „Avatar: Fire and Ash“ in die Kinos und es stellt sich für mich die Frage, wie eine Fortsetzung nun punkten kann, wenn Cameron in den 3 Jahren keine wirklichen technologischen Fortschritte anzubieten hat. Hierfür müsste ich mir dann vielleicht noch eine Vorstellung ansehen, in der die HFR-Technologie in 3D in einem IMAX-Kino-Saal seine Wirkung entfaltet. Aber ganz ohne diese Referenz gibt es eine richtige Antwort auf die gestellt Frage, die lautet: Avatar: Fire And Ash müsste auf der erzählerischen Ebene etwas anbieten um bei mir auf der gleichen Highlight-Stufe wie seine beiden Vorgänger landen zu können. Und tut er das ? Nur bedingt. Natürlich ist es schön, wieder komplett mit den audiovisuellen Schauwerten in der Welt von Pandora abtauchen zu können und noch mehr von der Welt, den Kreaturen, den Völkern und dem gesamten Worldbuilding zu erleben sowie kennenzulernen. Dennoch muss ich sagen, dass trotz einer beachtlichen Laufzeit von 197 Minuten die Handlung etwas sprunghaft und oberflächlich bleibt und sich durch diese Sprunghaftigkeit nicht immer ein zusammenhängendes dramaturgisches Bild ergeben mag. Natürlich kann man sagen, dass der Handlungsverlauf von allen drei Teile bisher immer ähnlich verlaufen mag und sich damit eine repetitive Redundanz ergeben mag – aber das ist für mich kein Thema. „Avatar: Fire And Ash“ ist auf jeden Fall ein Film, den man auf der Leinwand sehen sollte – selbst wenn man 197 Minuten an sich vorbeiziehen lassen muss.

„Avatar: Fire and Ash“ - My First Look – 8/10 Punkte

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