"Poison Ivy 2" (bzw. "Duplicate") ist eine billige Fortsetzung eines ebenso billigen Vorgängers.
Der B-Movie Charakter und das dürftige Budget wird zum Beispiel an der Kameraführung deutlich, welche leicht verwackelte Bilder liefert. Es hat zum Teil den Anschein, als hätte ein Hobbyfilmer den ganzen Film gedreht. Vielleicht übertreibe ich damit auch ein bisschen, denn ganz so sehr verwackelt, wie im "Blair Witch Project" sind die Bilder dann doch bei weitem nicht, aber man merkt schon deutlich, dass hier keine Hollywood-Profis am Werk waren.
Die Story macht nicht sehr viel Sinn und pletschert eigentlich den ganzen Film nur so vor sich hin. Demnach gibt es auch nicht viel Spannung. Eine Ausnahme sind vielleicht die Nackt- beziehungsweise Sexszenen, die einen ein bisschen unterhalten können, jedoch ist dies eher Geschmackssache. Ich will den Film auch nicht als Softporno oder dergleichen abstempeln, denn soviel nackte Haut ist nicht zu sehen. Und die Handlung macht zwar, wie schon gesagt, nicht viel Sinn, dreht sich aber nicht nur um Sex.
Das Ende hat sogar ein paar dramatische Elemente. Dadurch verdient der Film es noch, ins Genre "Thriller" eingeordnet zu werden.
Die Darsteller können nicht wirklich überzeugen. Gerade beim schon erwähnten Schluss, wäre von den Emotionen her sehr viel mehr drin gewesen. Da stellt auch "Charmed-Hexe" Alyssa Milano keine Ausnahme dar.
Fazit: B-Movie, dessen Handlung keinen tiefen Sinn ergibt. Das Ende macht den Film insgesamt etwas unterhaltsamer, aber trotz dessen muss man den Streifen nicht unbedingt gesehen haben.