Review

Auch hier suggeriert das Filmplakat wieder eine hochwertige Produktion, wir bleiben aber wie der Vorgänger im C-Film-Bereich. Im Vergleich zu anderen Produktionen aus diesem Segment besitzt der Film eine gewisse inszenatorische künstlerische Note, ist sehr düster bis nihilitisch gehalten und neigt auch zu vereinzelten Härten, weshalb die 18er-Freigabe schon berechtigt ist. Positiv aufgefallen ist auch Nebendarsteller Karl Thaning, der den Bösewicht spielt. Die Motive für sein Handeln werden gut dargestellt, eine sehr interessante Figur und nicht der übliche Schablonen-Bösewicht.

Negativ hingegen ist der budgetbedingte Mangel an Action und vor allem Spannung. Dazu beschäftigt sich der Film viel zu viel mit dem Thema PTBS, die ständigen Gespräche des Hauptakteurs mit seinem Hund oder auch mit sich selbst gehen einem irgendwann ziemlich auf den Geist. Und völlig bedeppert ist eigentlich auch die komplette Handlung, die Motivation des Oberbösewichts bleibt zu vage, sein Ende zu unspektakulär.

So gibts dann von mir ganz knappe 5 Sterne, aber auch nur, weil ein gewisser künstlerischer Ansatz zu erkennen war. Empfehlen kann man den Film aber nicht.

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