Aryan Khans Regiedebüt überzeugt durch einen frischen, satirischen Blick auf die Bollywood-Welt. Besonders stark sind die Inszenierung und das Spiel mit Schein und Sein: Glanz, Glamour und Skandale werden mit bissigem Humor und temporeichen Dialogen in Szene gesetzt. Lakshya Lalwani bringt als Aasmaan Singh eine glaubwürdige Mischung aus Naivität und Ehrgeiz auf die Leinwand, während Bobby Deol als Ajay Talvar mit charismatischer Strenge glänzt. Auch Raghav Juyal sorgt mit lässiger Leichtigkeit für charmante Momente.
Trotz der überzeugenden Besetzung wirkt die Serie stellenweise etwas überladen – vor allem durch die Fülle an Nebenfiguren und Cameos, die manchmal mehr wie ein Gimmick als wie ein erzählerischer Mehrwert erscheinen. Die Handlung hat Tempo, verliert aber zwischendurch an Tiefe. Die Dialoge sind pointiert, auch wenn manche dramatischen Wendungen etwas vorhersehbar ausfallen.
Visuell überzeugt die Serie mit starker Kameraarbeit und satten Farben, die Bollywoods Glitzerwelt treffend einfangen. Insgesamt ist „The Ba**ds of Bollywood*“ ein unterhaltsamer Mix aus Satire, Drama und Glamour – mit kleinen Schwächen, aber viel Charme.
7 /10 Sternen