Also aufgemerkt, denn da gibt es eine filmische Exposition der gehobeneren Art sowie eine Darsteller-Riege aus der absoluten Premiere League Hollywoods (u.a. John Cusack, Nicolas Cage, John Malcovich) zu vermelden - und doch kommt schlußendlich bei diesem Unterfangen einfach nur grottiger Scheiß heraus, in dem der ohnehin dürftige Plot vordergründiger Dauer-Action und jegliche inhaltliche Substanz pyrotechnischem Spektakel geopfert wird. Die ganze Story, obwohl zeitgeistig schnell gecuttet, kann zu keinem Zeitpunkt überzeugen, die vielfältigen, aufwendig inszenierten Action-Szenen wirken einfach nur massiv überfrachtet und auch, gemessen an einer irgendwie als realistisch zu definierenden Handlungsebene, schwer überzogen bzw. deplaciert. Und wenn am filmtechnisch schlechten Ende die berüchtigten US-amerikanischen Family-Values in kruden Bildern beschworen werden, dreht sich der Magen des ursprünglich wohlwollend geneigten Reszensenten ein weiteres Mal um: Ein so mieses Finish hat nicht einmal dieser alles in allem einfach nur mißlungene Film verdient.
Letzten Endes bleiben nur Eindrücke von hohlem Geballer und verschenkten Star-Mimen haften. Allerhöchstens 3/10 Punkte, und selbst diese Wertung kann nicht für die zugefügten Schäden an Augen und Ohren entschädigen.