Ein Jahr nach dem Welterfolg "The Rock" legten Produzent Jerry Bruckheimer und Nicholas Cage mit "Con Air" einen weiteren Blockbuster nach,der wieder mit viel Krawumm und Videoclip-Ästhetik daher kommt.
Nachdem Ranger Cameron Poe (Nicholas Cage) seinen Job an den Nagel gehengt hat,um sich um seine schwangere Frau zu kümmern,wird er in eine Schlägerei mit ein paar Besoffenen verwickelt.Hierbei rastet er aus und bringt einen von ihnen um.Daraufhin wird er zu 8 Jahren Knast verurteilt.Nachdem er diese abgesessen hat,soll er mit der Con Air nach Hause gebracht werden.Doch außer ihm sitzen noch jede Menge Schwerverbrecher,darunter Cyrus the Virus (John Malkovich) und Diamond Dog (Ving Rhames),in der Maschine,die in ein Hochsicherheitsgefängnis verlegt werden sollen.Aber durch einen Trick schaffen es die Sträflinge frei zu kommen und die Maschine zu kapern.
Cage spielt mal wieder den einsamen Helden,der sich in seiner Situation so gar nicht wohl fühlt,daneben überzeugen Malkovich und Rhames als charismatische Psychopathen.Schon allein die Szene in der sie und ihre Verbrechen vorgestellt werden fand ich äußerst gelungen.John Cusak bringt eine ganz passable Leistung;seinen Part fand ich eigentlich ganz lustig,wenn auch stellenweise etwas nervig.Monica Potter sorgt für das nötige Eye-Candy.
Für Humor ist ebenfalls gesorgt.Witzig fand ich die vielen Wortgefechte zwischen Larkin und Meloy,sowie die Sprüche von Cyrus und Johnny 23 (Danny Trejo).
Die Action ist natürlich über jeden Zweifel erhaben.Es rumst an allen Ecken und Enden,dazu wird ein gesunder Härtegrad geboten.Und wenn der Flieger dann mal in der Luft ist,wird sich eben im Frachtraum bekämft.Eine Bruchlandung auf dem Strip von Las Vegas darf dabei ebenso wenig fehlen,wie eine Verfolgungsjagd auf ein Feuerwehrauto.
Fazit:Con Air bietet alles,was man für einen Popcornabend braucht:massig Action,viel Humor sowie gute Schauspieler.Für einen unterhaltsamen Abend immer zu gebrauchen.