iHaveCNit: Silent Night, Deadly Night (2025) – Mike P. Nelson – Studiocanal
Deutscher Kinostart: 11.12.2025
gesehen am 16.12.2025
Kinopolis MTZ – Kino 4 – Reihe 9, Platz 22 – 21:30 Uhr
Der junge Billy Chapman ist ein getriebener Vagabund, der in den Tagen kurz vor Weihnachten in einem Ort namens Hackett ankommt und sehr schnell einen Job und Anschluss in einem Laden für Weihnachtsartikel findet. Doch Billy trägt ein dunkles Geheimnis mit sich herum. Er ist nicht nur auf der Suche nach Unartigen Personen, er muss diesen Blutdurst auch jede Nacht im Dezember bis zum Weihnachtsfest stillen, bei dem er als Weihnachtsmann verkleidet die ganz dunkle, tödliche Seite in ihm weckt. Und wie lange kann er dieses Doppelleben verheimlichen, vor allem nachdem er Pam, der Tochter seines Chefs näher kommt.
Nachdem es in den letzten Jahren durchaus immer den ein oder anderen Weihnachts-Genre-Film gegeben hat – unter anderem den Stumm-Action-Film von John Woo mit dem Titel „Silent Night“ und einem Joel Kinnamann in der Hauptrolle oder auch einem Santa Claus im John-Wick-Modus mit „Violent Night“ mit einem David Harbour in der Hauptrolle, bekommen wir dieses Jahr mit „Silent Night, Deadly Night“ einen klassischen Oldschool-Horror-Slasher mit ein paar Grindhouse-lastigen Elementen im Stil und der Optik, bei dem ich bis zu einer Recherche kurz vor Kinobesuch noch gar keine Vorstellung davon hatte, dass es sich hier nicht nur um ein Remake eines 80er-Jahre-Horrorfilms, sondern auch um den 7. Teil einer Reihe handelt. Ob ich mich tiefer mit der Reihe beschäftige, weiß ich aber zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht. Dennoch ist die neue Verfilmung von Mike P. Nelson sehr interessant und unterhaltsam geworden. In einem klassischen Oldschool-Look, der zum Teil im Stil und Optik auch an Grindhouse erinnern kann ist der Film ein erfrischend reduzierter und einfacher Slasher, bei dem man am Ende genau das bekommt, was der Film einem verkaufen möchte – einen Killer-Weihnachtsmann – ergänzt um eine mysteriöse Hintergrundgeschichte, ein paar Krimi- und auch Love-Story-Elemente, die dafür sorgen, dass man sogar in gewisser Art und Weise Sympathien für den Killer-Weihnachtsmann entwickelt. Der Film spart auch nicht an fieser Brutalität und kann sich da durchaus sehen lassen. Dennoch ist der Film kein Weihnachtsfilm, den man sich im entspannten Kreis mit der Familie ansehen kann.
„Silent Night, Deadly Night“ - My First Look – 7/10 Punkte