Puh, wo fange ich am besten an?
Vielleicht mit dem großen 'Schlecht oder gut'
Seite GUT!
Was folgt ist eine Erläuterung warum gut..
Ich hatte glaube ich nun 4 oder 5 Monate mich seelisch darauf vorzubereiten das dies kein Predator Film wird wie wir Sie/Ihn gewohnt sind. Das Internet kann ja nie die Fresse halten. Was vielleicht in diesem Falle mal gut war. Denn wie gesagt, konnte ich mich so zum Glück bis heute drauf einstellen, das ich mir ein Kinder Abenteuer zu Gemüte führen werde, als wäre ich wieder 9.
Und ja verdammt, diese seelische Einstellung / herunterfahren jeglicher Predator Horror Erwartung, hat gezündet wie eine Rakete.
Schöne Kulissen als wären wir bei 'in einem Land vor unserer Zeiten', Figuren und Wesen die mehr Cgi nicht hätten gehen können, Gefühlsduselei und zusammenhalts Botschaften als wären wir im nächsten ice Age Teil..
Predator Badlands befriedigt ein Kindeszuschauer in mir den ich zuletzt vor ca 25 Jahren eventuell bei Toy Story oder Jumanji oder Star Wars gespürt habe..
Der Film ist einfach ein reiner Fsk12. Nicht wegen fehlenden Menschenblut oder ähnliches.. Sondern weil er einfach auf jegliche Ernsthaftigkeit pfeift die wir mittlerweile alle ja soo dringend brauchen. Der Film tritt uns Erwachsenen so dermaßen auf den Schlips, daß grade von Predator Fans des ersten Teil, die Kotze nur so im Strahl gegen den Fernseher schießt. Und das ist komplett von Trachtenberg gewollt. Er versucht garnicht irgendwelchen Hardcore Predator Fans gerecht zu werden, sondern bringt gewollt so hirnlose nicht ernst zunehmende scheiße den ganzen Film über, das es schon fast so scheint das er sich über jegliches geheule über die Ernsthaftigkeit mit erhobenen Finger lustig macht. Und das machts auf einer gewissen Art noch besser.
Er ist von purer Filmischer Ernsthaftigkeit ins hirnlose Filmische Kinder Abenteuer gesteuert, und ihn juckt es 0 wem das nicht gefällt. Er hat sein Ding einfach durchgezogen und scheinbar den Kinderfilm auf die Beine gestellt, den sich ein Monster begeistertes Kind halt gern angucken würde.
Natürlich hat der Film auch schwächen. Thias anfängliches gelaber, wo man irgendwann aber auch merkt es will auf etwas bis zu zum Schluss hinaus. Deks etwa zu magerer Körper. Ein paar längen ohne das was passiert. Creepy Zeug wie kämpfende Beine, wobei das nur ein weiterer Beweis war wie wenig ihm eine aussenstehende Meinung juckt wenn er etwas durchziehen will.
Man kann Trachtenberg auch nicht vorwerfen sich nicht mit Weyland und dem ganzen hinter Predator, Alien & Co beschäftigt zu haben. Denn Der Endgegner kommt mit was alt bekannten um die Ecke was doch schon Fan Service liefert.
Action, Monster, Emotionen, Abenteuer, neue Kulissen.. Predator Badlands ist das Kinderabenteuer schlechthin in unserer realen Welt wo wir scheinbar verlernt haben uns von der Ernsthaftigkeit mal 2 Stunden Los zu reißen und einfach nur kindischen Blödsinn wirken zu lassen.
Empfehlung für jeden der vom Erwachsenen zum inneren Kind switchen kann.
Abratung für jedem der hier wieder den bitter bösen Jäger erwartet der ein paar menschlein Häutet und sich letzten Endes wie der x-te Taliban selber hoch jagd.
Zum Schluss gilt noch zu sagen: Ein erneutes crossover von Alien und Predator wird wahrscheinlicher.. Da müsste man dann aber wirklich aus der Kinderfilm Ecke wieder raus. Das wäre wirklich zuviel des Guten die Aliens auch noch in ein Kinder Abenteuer zu verfrachten. Ansonsten bin ich einem weiteren Predator Kinderabenteuer aufgeschlossen. Ich persönlich weiß sowieso nicht mehr was man da noch im 'Horror' Stil bringen sollte.. Das Franchise war quasi mit Teil 3 schon an seine mögliche Grenzen, und hat mit Upgrade und Prey schon tief in die Notkiste der Ideen gegriffen..