Der legendäre, für seine Kaltblütigkeit bekannte Bankräuber und Mörder Cobb (Lee Marvin) flieht nach einem Coup in die französische Provinz, um den Suchtrupps der Polizei zu entkommen. Er schlüpft auf einem Bauernhof unter und muss feststellen, dass die Lebensweise der Landbevölkerung kaum weniger hart ist als die eines Schwerverbrechers…
Nach einem spannungsgeladenen Auftakt, der dem Publikum einen hartgesottenen Kriminalfilm nach amerikanischer Machart in Aussicht stellt, wendet Yves Boisset das Blatt auf dem Bauernhof unvermittelt und verwandelt den Film in eine eigensinnige, ausgesprochen deftige Farce: Plötzlich trifft der unerschütterliche Verbrecher auf fiese Haustyrannen und gestrafte Lakaien, missbrauchte Frauen und geschlagene Kinder, Möchtegernverbrecher und Provinzprostituierte. Die Beobachtung, dass die Methoden des Verbrechertums im gewaltdurchwirkten Alltag der Bevölkerung längst ihre abschreckende Wirkung verloren haben und sogar zu sehnlich erwarteten Handlungsvorbildern geworden sind, die einen Ausweg aus der Misere versprechen, wirkt zwar zunächst erfrischend; doch die immergleichen Pointen können die Geschichte bald schon nicht mehr entscheidend voranbringen und gleiten immer wieder in Albernheiten ab.