Review

“Deat Heat” ist eine recht nette Mischung aus Cop- und Zombiefilm mit einer Prise “Re-Animator”, ein durchgeknallter 80er Jahre B-Trasher der zwar nicht spektakulär ist, aber doch recht passabel unterhalten kann. Man sollte sich aber klar sein das die Verquickung der verschiedenen Genres nicht sonderlich passend ist, von jedem etwas aber nicht wirklich straight durchgezogen. So sind die beiden Hauptdarsteller auch über den Tod hinaus machohafte Sprücheklopfer, doch recht sympathisch dargestellt wobei mir persönlich Joe Piscopo besser gefällt, da er einfach ungeschliffener wirkt. Aber auch die restlichen Darsteller sind sehr annehmbar, zwar ist Vincent Price Rolle zwar etwas klein aber dennoch schön das er sich zu so einem Werk “herablässt”, hat dies doch nun gar nichts mit seinen sonstigen Rollen zu tun. Die Horrorkomponente kommt leider nicht wirklich zum tragen, insbesondere die Zombies sind ganz anders als man sie sonst kennt: redselig, hochaktiv und sehr schnell am verwesen. Leider gibt es gerade mal eine recht heftige Splatterszene im “Bride of Re-Animator” Style, eine böse Körperzerfließung, aber offensichtlich wie manches leicht geschnitten für das R-Rating. F/X-technisch gibt es neben gelungenem Zombie-Make-Up noch recht blutige Schusswechsel - insgesamt nicht sonderlich viele Actionszenen, aber in der ohne große Langeweile erzählten Geschichte gut eingebettet. Wie gesagt alles etwas wild durcheinander, Trash-Freunde dürften am meisten Spaß haben. Besonders eine Szene im chinesischen Restaurant dürfte bei diesen auf Gefallen stoßen - attackieren doch auf einmal halbe Hühnchen, Schweinehälften und Mastgänse die beiden Cops; herrlich schräg! Hatte schon wo was, knapp 7 Zähler sollten für Freunde obskurer Genre-Mixe drin sein.

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