Handlung:
In Los Angeles sorgt eine Bande von Juwelendieben für Angst und Schrecken. Die beiden Detectives Roger Mortis und Doug Bigelow werden mit auf den Fall angesetzt. Bei einer Schießerei stellen sie fest, dass die Räuber tot sind.
Bei den Ermittlungen stoßen unsere beiden Helden auf eine Verschwörung um eine Methode, die Toten wiederzubeleben. Blöd dadurch: sie müssen gegen Untote kämpfen. Praktisch: Als Mortis stirbt, kann er ebenfalls als Untoter nur sehr schwer getötet werden.
Meinung:
Ach ja die 80er. Nur in den 80ern konnte so eine Mischung aus Zombies, Buddy Movie, Copfilm, Komödie und Trash entstehen.
Cutter Mark Goldblatt hat hier sein Regiedebüt, noch vor The Punisher, gegeben und schöpft gleich aus den Vollen. Es gibt Shootouts, die zwar nicht gerade durch ausgefallene Choreo bestechen, dafür aber durchaus blutig sind. Es gibt eine Menge platte One-Liner, die Williams und Piscopo herrlich platt rüberbringen. Und es gibt krude Effekte, die die Fans wohlgesonnen stimmen dürften. Dazu halt 80er Trash, inklusive bananiger Geschichte, wie man ihn entweder liebt oder hasst. Und sogar Horrorikone Vincent Price taucht auf.
Besonders bemerkenswert ist vor allem die Szene, in der Mortis und Bigelow im chinesischen Laden sind und sich mit allerlei untoten Fleischprodukten - von der Leber über gerupfte Enten bishin zu einer Kuh (?) - rumschlagen müssen. Wer spätestens daran keinen Spaß hat, der ist halt einfach für wilde und trashige Einfälle nicht geschaffen.
Es hat ja nie jemand behauptet, dass hier intellektuelles Art-House-Kino geboten wird^^
Kurzum:
80er Buddy-Cop-Movie mit Zombies, platten Sprüchen und kruden Einfällen... Das macht Spaß, also mir zumindest.