Review

Ein Pärchen geht ins Kino und findet das menschenleer vor. Kurz darauf begegnen sie einem maskierten Killer, der sie umbringt. Immer wieder. Fast wie in einer Zeitschleife.


Wird das Geschehen auf die Metaebene verlegt, bin ich in der Regel sehr leicht und schnell verwirrt. So auch hier, zumindest in gewissen Bereichen, denn im Großen und Ganzen funktioniert die Chose recht gut.

Die Figuren sind sich ihrer Rolle und ihrem Dasein als Filmfigur bewusst. Nur im Gegensatz zu Mike, der seinen Tod erwartet und akzeptiert, ja glaubt, dass er nur zum Sterben existiert, hat Michelle irgendwann die Faxen dicke und geht zum Gegenangriff über. Von da an begeben wir uns auf die Metaebene, landen mal in einer Stummfilmvariante und via Splitscreen kann man sich auch gut unterhalten, auch wenn man nicht beisammen ist.

Spaß macht der kreative Unfug auf jeden Fall, obwohl mir nicht klar ist, ob die Figuren je eine Chance hatten, ihr Ziel überhaupt zu erreichen. Die Darstellenden spielen gut, die Effekte sehen gut und leidlich blutig aus, auch wenn die schlimmsten Szenen im Off stattfinden. Aber immerhin kommen Äxte, Messer und Filmrollen zum Einsatz. Handwerklich ist das absolut solide.


Kann man gut wegschauen, macht Laune, aber die Metaebene ist einfach befremdlich. Wer führt da Regie mit welcher Motivation und welchen Fähigkeiten? Ich brauche mehr Input.

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