Review

Keine sprechenden Köpfe hier

Poster, Marketing, Macher - bis dahin macht "Psycho Killer" recht stylisch, neugierigmachend und mysteriös sehr viel richtig. Aber dass das wenig über das Endprodukt sagen muss, zeigt er dann leider noch viel "eindrucksvoller"... Erzählt wird in dem enorm oberflächlichen Serienkillerthriller von einer Polizistin, die sich auf eigene Faust an die Spuren eines satanistischen Serienmörders hängt, nachdem ihr Highwaypolizistenehemann von diesem bei einer Verkehrskontrolle erschossen wurde...

The Satanic Slasher

Die Maske ist cool - die "Stimme" ist lächerlich. Die Ausgangssituation ist simpel und spannend - der Verlauf der Story aber konfus und dumm. Das Kopfkino ist stark - die eigentliche Auflösung aber grenzt an Verarschung. Die grundsätzliche "Woman on a Mission"-Konstruktion ist zugänglich - unsere "Heldin" bleibt aber völlig blass. Ein paar Kills und satanistische Riten haben es in sich - wirken dann aber oft zu beliebig, klischeehaft oder geschehen enttäuschend gänzlich im Off. Und so weiter und so fort mit vergebenen Chancen und Möglichkeiten - so reißt "Psycho Killer" immer wieder tollpatschig mit dem eigenen Hintern ein, was er sich eigentlich erfolgreich aufbauen wollte oder hätte können. Und so muss man leider von einem der größeren Genreflops des Kinojahres sprechen, gerade wenn man bedenkt, dass hier der "Sieben"-Schreiberling am Werk war. Stylisch, leer, flach wie eine Pfütze. Immerhin aus Blut. Aber immer noch eine Pfütze. 

Fazit: "Psycho Killer" baut auf dem Papier gehörig Atmosphäre und Unbehagen auf, macht besonders Slasherfans heiß wie Frittenfett... nur um dann brutal zu versanden. Echt schade!

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